Material für Niedersachsen

Material aus dem Projekt

Studie zum Thema „Aktuelle Arbeitsmarktsituation und Perspektiven der Gesundheits- und Pflegeberufe in der Region Hannover“ erschienen

Die Region Hannover startete in 2012 ein Fachkräftemonitoring in der Gesundheits- und Pflegebranche. In diesem Zusammenhang beauftragte die Region Hannover das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) mit einer entsprechenden Studie, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.

Demnach …

  • ist etwa jede/r siebte Arbeitnehmer/in in der Region Hannover in der Gesundheitswirtschaft tätig,
  • ist die Region Hannover der landesweit größte Ausbildungsort für die Gesundheits- und Pflegeberufe,
  • ist von 2000 bis 2010 der Anteil der Beschäftigten im Alter von mindestens 50 Jahren in den Gesundheits- und Pflegeberufen in der Region Hannover erheblich gestiegen (auf 21,3 % in 2010),
  • ist in den Gesundheits- und Pflegeberufen der Region Hannover weniger als jede fünfte Stelle mit einem Mann besetzt,
  • sind 30,3 % der Beschäftigten in Gesundheits- und Pflegeberufen der Region Hannover in Teilzeit tätig,
  • streben in der Region Hannover rund 1.940 Personen die Beschäftigung in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf an,
  • hat sich die Zahl der Schüler/innen in den Pflegeberufen um ein Fünftel erhöht,
  • ist in der Region Hannover bis zum Jahr 2030 insgesamt mit einem kontinuierlichen Anstieg der pflegebedürftigen Personen um gut ein Drittel (etwa 15%) gegenüber dem Jahr 2010 zu rechnen (von rund 37.000 auf 50.000 Pflegebedürftige),
  • wird die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Pflege steigen. Um diesen Bedarf decken zu können, sollten unterschiedliche Strategien zur Mobilisierung des Fachkräftepotenzials entwickelt und umgesetzt werden.

Die Langfassung des NIW-Gutachtens können Sie hier herunterladen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege“ des Niedersächsischen Sozialministeriums

Das Land Niedersachsen unterstützt die Ausbildung in der Altenpflege mit finanziellen Hilfen im Rahmen des so genannten Pflegepakets. Zu den Maßnahmen gehört auch die Gewährung von Zuwendungen zum Schulgeld an Altenpflegeschulen in privater Trägerschaft. Rückwirkend zum 01.02.2011 ist die Förderung des Schulgeldes von max. 50,-€ monatlich auf bis zu 100,-€ pro Monat und Schulvertrag angehoben worden. Die entsprechende „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege“ des Niedersächsischen Sozialministeriums (RdErl. d. MS v. 01.08.2011) finden Sie hier zum herunterladen. (PDF, 32.4 KB)

Weitere Informationen zum Pflegepaket finden Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.

Dieses Vorhaben wird gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung und
aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

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