Umsetzung des Projektes in Niedersachsen

Region 1

Region Hannover

In Niedersachsen startete das Projekt in der Region Hannover.

Am 08. November 2011 begann der erste berufsbegleitende zweijährige Nachqualifizierungskurs am Birkenhof Bildungszentrum in Hannover, an dem 24 Altenpflegehilfskräfte aus 21 verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen aus der Region Hannover teilnehmen.

In der Region Hannover leben auf einer Fläche von rund 2.300 Quadratkilometern ca. 1,2 Millionen Menschen, dass sind 15 Prozent der Bevölkerung Niedersachsens. Mittelpunkt der Region ist die Landeshauptstadt Hannover mit rund 516.000 Einwohnern. Zur Region Hannover gehören darüber hinaus 20 weitere Kommunen.

Nach Einschätzung des Unternehmerbüros der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in der Region Hannover gehört die Gesundheitswirtschaft zu den Zukunftsbranchen der Region Hannover. In 2010 arbeiteten in der Region ca. 65.000 Beschäftigte in mehr als 3.000 Unternehmen in dieser Branche.

Weiterführende Informationen zur Entwicklung der Gesundheits- und Pflegeberufe in der Region Hannover können Sie einer Studie entnehmen, die die Region Hannover beim Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) in Auftrag gegeben hat. Die Studie verweist u.a. auf die Notwendigkeit, regionale Strategien zur Sicherung bedarfsgerechter Ausbildung zu entwickeln.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.
Die Langfassung der Studie des NIW steht hier zum Download zur Verfügung.
Den Vortrag von Herrn Prof. Jung auf der Pressekonferenz am 10.Januar 2012 in Hannover finden Sie hier.

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Region 2: Osterholz-Scharmbeck

Osterholz-Scharmbeck ist die zweite Region, in der die Servicestelle Nachqualifizierung Altenpflege Niedersachsen aktiv werden wird. Gemeinsam mit der dort ansässigen Berufsfachschule Altenpflege des Instituts für Berufs- und Sozialpädagogik (ibs) e.V. soll erprobt werden, wie sich die berufliche Nachqualifizierung in einer ländlichen Region umsetzen lässt. Das Einzugsgebiet für Teilnehmende des Qualifizierungsangebots erstreckt sich vom Weser-Ems-Kreis, über die Region im Dreieck Bremerhaven, Stade und Bremen sowie südlich bis in die Regionen Rotenburg (Wümme) und Verden. Die Regionen sind gekennzeichnet durch eine Vielzahl kleiner bis mittelgroßer ambulanter Pflegeanbieter, aber auch einige größere Pflegeeinrichtungen haben sich hier niedergelassen. Ziel ist es, ab November 2012 einen zweijährigen berufsbegleitenden Nachqualifizierungskurs zum /zur Altenpfleger/in für Pflegehilfskräfte aus Niedersachsen anzubieten.

Auf Anregung des Projektbeirats hatte die Servicestelle Nachqualifizierung Altenpflege ein entsprechendes Interessenbekundungsverfahren eingeleitet. Bewerben konnten sich alle Altenpflegeschulen aus Regionen mit überwiegend ländlicher Raumstruktur und aus so genannten solitären Verdichtungsgebieten Niedersachsens. Bis zum 17. Februar 2012 waren insgesamt 18 Bewerbungen eingegangen. Damit hat sich mindestens jede vierte Altenpflegeschule, die im ländlichen Raum in Niedersachsen ansässig ist, beworben. Die Bewerbungen wurden von der Servicestelle Nachqualifizierung anhand verschiedener, vorab festgelegter Kriterien geprüft.

In die engere Auswahl kamen Altenpflegeschulen, die

  • in ihrer Region gut vernetzt sind und eng mit einer Vielzahl von stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen zusammenarbeiten,
  • die AZWV-zertifiziert sind,
  • mehrjährige Erfahrungen in der Ausbildung an der Berufsfachschule - Altenpflege - haben,
  • über Vorerfahrungen mit der Konzipierung und Durchführung von berufsbegleitenden Qualifizierungskursen verfügen,
  • mindestens über Kenntnisse zur Durchführung von Protokollierten Beratungsgesprächen gemäß § 3 Abs. 10 und 11 der Anlage 4 und § 3 Abs. 13 der Anlage 8 zu § 33 BbS-VO vom 10.06.2009 verfügen,
  • deren Schulleitung und das Lehrerkollegium das Vorhaben mittragen,
  • die Interesse an einer innovativen Netzwerkarbeit haben.

Die Servicestelle hat mit einigen ausgewählten Schulen im März 2012 Vorgespräche geführt, bevor in Abstimmung mit den Landesschulbehörden die endgültige Entscheidung für die 2. Region getroffen wurde. Derzeit werden die konzeptionellen Grundlagen für den neuen Kurs erarbeitet.

Dieses Vorhaben wird gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung und
aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

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