Ausgangslage

Schon jetzt werden vielerorts Pflegefachkräfte gesucht.
Offene Stellen können oft nicht besetzt werden und es gibt kaum arbeitssuchende Pflegefachkräfte. Auch das Interesse junger Menschen, den Beruf der Altenpflegerin / des Altenpflegers zu ergreifen, ist gering.

Deshalb werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie ambulante Dienste und stationäre Pflegeeinrichtungen dem Fachkräftemangel begegnen können. Es werden zum Beispiel Maßnahmen zur Verbesserung des Images der Altenpflege, Anstrengungen zur Förderung der Erstausbildung und Überlegungen für eine systematische Berufsorientierung ergriffen.

Hilfskräfte können nachqualifiziert werden.
Durch Nachqualifizierung soll eine neue Möglichkeit geschaffen werden, auch für die Altenpflege mehr Fachkräfte zu gewinnen.

All diese Anstrengungen sind notwendig, weil die Bevölkerungsentwicklung durch eine steigende Lebenserwartung geprägt ist, die wiederum einen erhöhten Pflegedarf mit sich bringt. Die Zahl der älteren Menschen mit Pflegebedarf wird nach Berechnungen der Statistischen Ämter von derzeit knapp zwei Millionen auf über drei Millionen im Jahr 2050 steigen. Um diese Menschen adäquat zu versorgen werden bis 2050 zusätzlich 520.000 Pflegefachkräfte (Vollzeit) gebraucht. Dies sind Ergebnisse einer Studie des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Fachkräftebedarf in der Altenpflege.

Die Pflegebranche ist ein Wachstumsmarkt. Sie bietet Fachkräften auch in Zukunft sehr gute Beschäftigungschancen.

Dieses Vorhaben wird gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung und
aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

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