Das Programm "Perspektive Berufsabschluss"

Perspektive Berufsabschluss ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das durch strukturelle Veränderungen den Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss dauerhaft senken will. 97 Projekte sollen dafür Netzwerke in zwei unterschiedlichen Förderschwerpunkten nachhaltig etablieren:

  • Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung schafft durch 42 Projekte geeignete Rahmenbedingungen, um an- und ungelernten jungen Erwachsenen mit und ohne Beschäftigung einen nachträglichen Berufsabschluss zu ermöglichen.
  • Regionales Übergangsmanagement stimmt an 55 Standorten die verschiedenen bereits vorhandenen Förderangebote und Unterstützungsleistungen aufeinander ab, um Jugendlichen den Anschluss von der Schule in eine Berufsausbildung zu erleichtern.
  • "Perspektive Berufsabschluss" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus Bundesmitteln und von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in den Jahren 2008 bis 2013 mit insgesamt rund 67 Mio. € finanziert.
Jahrestagung 2011

Am 6. und 7. Oktober fand in Frankfurt/Main die Jahrestagung des Programms "Perspektive Berufsabschluss" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema "Chancengerechtigkeit als bildungspolitisches Ziel". Es wurde beleuchtet, welchen Einfluss das soziale Umfeld auf Bildungszugänge, Bildungswege und das Berufswahlverhalten hat.
In Forum 4 "Fachkräftebedarf von Unternehmen sichern: Mit Nachqualifizierung Personalentwicklung An- und Ungelernter betreiben" war unser Projekt NQ Altenpflege aktiv beteiligt. Die Dokumentation des Forums finden Sie hier.

Die Jahrestagung 2013 findet am 4. Juni in Berlin statt. Das Projekt NQ Altenpflege wird dort mit einem aktiven Beitrag vertreten sein. Weitere Informationen zu den Jahrestagungen des Programms finden Sie hier.

Wissenschaftliche Begleitung

Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH (f-bb)  berät die geförderten regionalen Initiativen fachlich bei der Umsetzung, unterstützt sie bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien und koordiniert ihre bundesweite Vernetzung. Zudem sichert das f-bb die Verallgemeinerbarkeit und Übertragbarkeit der Ansätze auf andere Regionen und wirkt beim Programm begleitenden Transfer mit.

Dieses Vorhaben wird gefördert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung und
aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union

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